Das Problem: jede Lieferanten-Mail ist Handarbeit
Dein Cloud-Anbieter mailt die Rechnung, der Freelancer schickt seine Abrechnung als PDF, das Tool-Abo bucht ab und legt den Beleg ins Postfach. Jeder dieser Belege landet zuerst bei dir — und dann beginnt die Fleißarbeit: öffnen, Betrag suchen, abtippen, kategorisieren, abheften.
Bei ein paar Belegen im Monat geht das. Bei dreißig wird es zur Quelle für Zahlendreher und vergessene Vorsteuer.
Die Lösung: weiterleiten statt abtippen
Mit Belege per E-Mail bekommst du eine eigene, persönliche Belege-Adresse — etwa [email protected]. Alles, was du dorthin weiterleitest, liest Enno automatisch aus und legt es als Beleg an. Kein Abtippen, kein Copy-Paste.
Zwei Wege:
- •Einzeln weiterleiten: Rechnung im Postfach öffnen, „Weiterleiten“, an deine Belege-Adresse. Fertig.
- •Automatisch per Filter: In Gmail oder Outlook eine Regel anlegen — etwa „hat Anhang“ und Betreff enthält „Rechnung“ — und automatisch weiterleiten. Ab dann kommt jeder passende Beleg von allein an.
Was Enno aus der Mail liest
Aus dem Anhang — PDF oder Bild — erkennt Enno die Felder, die du sonst von Hand erfasst:
- •Lieferant
- •Betrag
- •Steuersatz
- •Datum
- •Kategorie
Auch echte E-Rechnungen wie XRechnung und ZUGFeRD versteht er und übernimmt die Werte direkt aus den strukturierten Daten.
Prüfen statt blind buchen
Wichtig: Nichts wird ungesehen in deine Buchhaltung geschrieben. Jeder eingegangene Beleg landet als „zu prüfen“ in deiner Ausgabenliste. Du siehst die ausgelesenen Werte, korrigierst bei Bedarf und bestätigst mit einem Klick. So bleibt die Kontrolle bei dir — und dein Steuerberater bekommt saubere Daten statt eines Schuhkartons.
Dein Postfach bleibt dein Postfach
Hier liegt der Unterschied zu „verbinde dein E-Mail-Konto“-Lösungen: ehrlicheElster liest nicht dein Postfach. Verarbeitet wird ausschließlich, was du aktiv weiterleitest. Kein Vollzugriff, keine Mitleser.
Die Auslesung läuft auf KI in der EU — Rechenzentrum Frankfurt — und deine Daten werden nicht zum Training verwendet.
Für wen sich das lohnt
- •Viele digitale Lieferanten: Cloud, SaaS, Freelancer, Agenturen.
- •Belege kommen ohnehin per Mail an.
- •Du willst die monatliche Beleg-Sammelei loswerden.
Reine Papierbelege bleiben ein Fall für die Kamera — fotografieren und hochladen geht genauso. Beides zusammen heißt: egal ob Kassenzettel oder Lieferanten-Mail, der Beleg ist in Sekunden erfasst.
So startest du
- 1.In den Einstellungen unter „Belege per E-Mail“ aktivieren.
- 2.Deine persönliche Adresse kopieren.
- 3.Eine Rechnung testweise weiterleiten — und in der Ausgabenliste bestätigen.
Ab dann ist „Belege abtippen“ eine Aufgabe, die du streichen kannst.
