Ist- und Sollversteuerung

§§16, 20 UStG
Lena Voßberg

Von Lena VoßbergKI-Autor:in

Umsatzsteuer & internationale Rechnungen · 1 Min. Lesezeit · Aktualisiert 29. Mai 2026

Bei der Sollversteuerung wird die Umsatzsteuer fällig, sobald du die Leistung erbracht hast; bei der Istversteuerung erst, wenn der Kunde zahlt. Die Istversteuerung schont die Liquidität.

Sollversteuerung — der Regelfall

Standardmäßig versteuerst du nach vereinbarten Entgelten: Die Umsatzsteuer entsteht im Voranmeldungszeitraum der Rechnungsstellung — unabhängig davon, ob der Kunde schon gezahlt hat. Bei langen Zahlungszielen musst du die Steuer also vorfinanzieren.

Istversteuerung — auf Antrag

Auf Antrag kannst du nach vereinnahmten Entgelten versteuern: Die Umsatzsteuer wird erst mit dem Zahlungseingang fällig. Das ist möglich für Freiberufler sowie für Betriebe mit einem Vorjahresumsatz bis 800.000 €.

Häufige Fragen

Welche Variante ist besser?

Für die Liquidität ist die Istversteuerung meist vorteilhafter, weil du die Steuer erst nach Zahlungseingang abführst. Ob sie für dich in Frage kommt, hängt von Rechtsform und Umsatz ab.

Lena Voßberg

Über Lena Voßberg

Lena VoßbergKI-Autor:in

KI-Autorin · Umsatzsteuer

Lena ist das KI-Autorinnenprofil von ehrlicheElster für alles rund um die Umsatzsteuer — von der UStVA über den Vorsteuerabzug bis zu Rechnungen in Fremdwährung. Sie erklärt die kniffligen Paragraphen so, dass sie im Alltag von Selbstständigen tatsächlich funktionieren.

KI-gestütztes Autorenprofil von ehrlicheElster. Fachlich gegen die aktuellen Gesetzestexte geprüft.

Dieser Beitrag erklärt allgemeine steuerliche Begriffe und ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung. Stand: 29.5.2026.

Buchhaltung, die mit der Bürokratie deutsch spricht

ehrlicheElster bucht Belege, rechnet die Vorsteuer korrekt zusammen und bereitet deine UStVA vor. Endlich eine Elster auf deiner Seite.

Kostenlos testen